Veranstaltungen

Fachhochschulreife oder Abitur – Zukunft durch Bildung! Info-Nachmittag am Braunschweig-Kolleg und Abendgymnasium

veröffentlicht: 13.08.2018

Das Braunschweig-Kolleg und das Abendgymnasium führen am Freitag, dem 25. Mai 2018, einen Informationsnachmittag für alle, die sich für unsere Bildungsangebote interessieren, durch.

Im Foyer des Haupthauses Nord kann man von 15 bis 18 Uhr vieles über den dreijährigen Weg zum Abitur erfahren.

Dabei erhält man nicht nur  allgemeine Informationen, sondern auch eine individuelle Beratung zu den Bildungsangeboten.

Außerdem wird Auskunft gegeben über

  • die Aufnahmevoraussetzungen,
  • die speziellen Lernbedingungen,
  • die erreichbaren Abschlüsse (Fachhochschulreife und Abitur),
  • die Wohnheimplätze und
  • die Möglichkeiten der Finanzierung der Ausbildung (BAföG).

Darüber hinaus kann man sich anmelden für das im August startende Schuljahr 2018/19.

Wenn Sie bereits jetzt Fragen haben, können Sie uns auch im Sekretariat erreichen!

Wir freuen uns über Ihr Interesse und erwarten Sie am 25. Mai 2018!

Ihr Braunschweig-Kolleg und Abendgymnasium

 

Author: redakteur

Autorenlesung am 18.04.2018 – Julia Rothenburg liest in der Aula des BS-Kollegs

veröffentlicht: 13.08.2018

Am 18.04.2018 liest die junge Berliner Autorin Julia Rothenburg aus ihrem Debütroman „Koslik ist krank“ in der Aula des Kollegs. Die Lesung beginnt um 19:30 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei.

Alles war in bester Ordnung, bis René Koslik, Anfang vierzig, Volkshochschullehrer in Freiburg, plötzlich wegen Verdachts auf einen Schlaganfall ins Krankenhaus eingeliefert wird. Mit ihren labyrinthartigen Gängen und ihrer undurchschaubaren Choreographie von Ärzten und Pflegern erscheint ihm die Klinik wie eine Parallelwelt. Die übrigen Patienten gleichen Schauspielern in einem absurden Theaterstück: Kosliks duldsamer Bettnachbar Friese, der redselige Rheinländer Bude, die esoterische Maltherapeutin Klemm – und eine Gestalt im Bademantel, die sich als Frank entpuppt, ein ehemaliger Kommilitone und ewiger Konkurrent von Koslik. Die Untersuchungen verzögern sich, und eine diffuse Unruhe ergreift von ihm Besitz; er fühlt sich wie ein Angeklagter, der vergeblich auf sein Urteil wartet. Treffsichere Dialoge, eine bestechend minimalistische Dramaturgie und eine skalpellscharfe Beobachtungsgabe machen „Koslik ist krank“ zu einem verstörenden Kammerspiel.

Julia Rothenburg (c) privat

Julia Rothenburg (Foto: privat) wurde 1990 in Berlin geboren und studierte Politikwissenschaft und Soziologie in Freiburg und Berlin. Sie war unter anderem Finalistin beim Tagesspiegel Erzählwettbewerb 2008 und Preisträgerin des Wettbewerbs Haltlose Prosa der Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit 2012. Zuletzt erhielt sie den Retzhof-Preis für junge Literatur 2015 (geteilt mit Philipp Winkler) und war 2016 Stipendiatin der Schreibwerkstatt der Jürgen-Ponto-Stiftung.

Author: redakteur

White Horse Theatre begeisterte mit „Othello“ das BS-Kolleg

veröffentlicht: 13.08.2018

 

Am 27. Februar 2018 gastierte das White Horse Theatre am Braunschweig-Kolleg und entführte sein Publikum in die Welt Shakespeares. „Othello“ stand auf dem Programm. Ohnehin keine leichte Kost. Vor allem dann nicht, wenn sie auf Englisch serviert wird.

 

Verdauungsschwierigkeiten gab es trotzdem nicht. Und es blieb auch nicht nur beim Probieren. Denn das Publikum genoss in vollen Zügen, was ihm auf der Bühne geboten wurde: 90 Minuten lang gaben die vier Schauspielerinnen und Schauspieler alles, steigerten sich in einen wahren Rausch und spielten sich im wahrsten Sinne des Wortes die Seele aus dem Leib. Das Publikum tauchte ein in einen Strudel von Liebe und Hass, Treue und Verrat, Wahrheit und Lüge, Leben und Tod und wurde hinabgerissen in einen Sog von Leidenschaften, aus dem es kein Entrinnen gab. Die sensationelle Darstellung Othellos (Devane Boyd), Desdemonas (Eleanor King), Jagos (James Bunyon) und Cassios (Leah Graham) machte dies möglich und überbrückte problemlos die Tatsache, dass man nicht alles wortgetreu verstand, was der angelsächsische Altmeister mit seiner Tragödie zu sagen hatte. Seine einfache und deshalb so existentielle Botschaft, entsandt vor Hunderten von Jahren, kam somit auch beim heutigen Publikum an: Der Mensch als ein Wesen, das nicht nur vernunftbegabt ist, sondern auch voller Leidenschaften steckt. Ein Schabernack der Natur oder – je nach Geschmack – irgendeiner göttlichen Instanz. Mit katastrophalem Ausgang, wenn die Gefühle Überhand nehmen und den Verstand zu Tode würgen.

Unterm Strich bleibt – kühl kalkuliert – als Resümee: Dem White Horse Theatre ist es gelungen, uns in Shakespeares stürmischem Meer der Emotionen unterzutauchen. Jetzt, am trockenen Ufer der eigenen Gegenwart, bleibt uns die Möglichkeit, langsam zu trocknen und darüber nachzudenken!

 

Author: redakteur

Uwe Timm – Am 06.03.18 am Braunschweig Kolleg

veröffentlicht: 13.08.2018

An der Grenze zwischen Krieg und Frieden, Schuld und Widerstand, Diktatur und Demokratie spielt Uwe Timms neuer Roman Ikarien. April 1945: Der junge Amerikaner Michael Hansen kehrt nach Deutschland zurück. Er soll herausfinden, welche Rolle der Eugeniker Ploetz im Nazireich gespielt hat, und findet einen früheren Freund von ihm, den Antiquar Wagner. Durch dessen Lebensbeichte kommt er dem faustischen Pakt zwischen Ploetz und den Nazis auf die Spur sowie dem Schicksal des Dissidenten Wagner. Hansen wird zum Zeugen des Neubeginns eines materiell und moralisch zerstörten Landes. Und auch in Sachen Liebe bekommt er einige Lektionen…

Dienstag, 06. März, 20:00 Uhr, Braunschweig Kolleg
Eintritt: 16,-€ / 14,-€

Veranstalter: Buchhandlung Graff
Telefon: 0531 480 890

Author: admin

Weihnachtsfeier des Kollegs – Rockig, urkomisch und herzerwärmend

veröffentlicht: 13.08.2018

Am 21. Dezember 2017 gelang dem Team unter der Leitung der Kollegiatinnen Mareike Frohbart und Marie-Christin Hoffmann zum wiederholten Male ein vorweihnachtlicher Paukenschlag. In einer phantastisch geschmückten Aula überraschten sie ihr Publikum mit einem Programm, das durch seine Vielfalt und seine stimmungsvollen Darbietungen kaum zu überbieten war.

 

Den Auftakt machte die Band des Kollegs, die mit ihren selbst komponierten Klängen die Anwesenden zu „rocken“ wusste.

 

Zum Brüllen komisch hingegen die Sketche der Arbeitsgemeinschaft „Darstellendes Spiel“, die Traditionelles und Aktuelles mit einer Fülle von schauspielerischen Glanzleistungen und famosen Inszenierungsideen aufs Korn nahm.

 

Zwischendurch brachte Jennifer Hage mit dem Song „White Christmas“ den Saal nicht nur zum Schunkeln und Mitsingen, sondern sie verwöhnte ihr Publikum gleichzeitig noch auf eine besondere Art: Zusammen mit einigen Weihnachtsassistentinnen wurde jede/r einzelne mit einer liebevoll gefüllten Tüte Weihnachtsplätzchen beschenkt, die die Kollegiatinnen und Kollegiaten der Cafeteria selbst gebacken hatten.

 

Auch der Schulleiter Ralf Hausmann wollte die Anwesenden nicht von dannen ziehen lassen, ohne sie zünftig zu verabschieden: Nach dem  amüsanten Vortrag einer skurrilen Weihnachtsgeschichte in der Mitte des Programms reichte er am Ende der Veranstaltung noch einer herzerwärmende nach. Mit Heiterkeit auf der einen und Rührung auf der anderen Seite traf er den Nerv des Publikums.

 

Den musikalischen Leitfaden, der sich durch das gesamte Programm zog, bildete Anna Lina Lüderitz, die mit ihren gefühlvollen Klavierstücken immer wieder für besinnliche Momente sorgte.

 

Im Kontrast dazu nutzte die Onlinezeitung „Der Kollegaiat – Jung und ungeprägt“ eine Inszenierungspause, um mit einem originellen Werbespot nachhaltig auf sich aufmerksam zu machen.

 

Sogar Geschenke gab’s. Aber nur für die besonders Lieben, wie z.B. „Hasi 1, 2, 3 und 4“. Denn man konnte beim Weihnachtsmann des Kollegs Geschenke hinterlegen, die dann stellvertretend von seinen Jüngern auf der Bühne verteilt wurden.

 

Zum Abschluss krönte sich das Publikum selbst, allerdings nur, weil es von der Musiklehrerin Ruth Nölke-Walsemann und ihren zwei Assistentinnen einen ordentlichen Stubser durch entsprechende Hilfestellung bekam. Die Aula erbebte unter dem gemeinsamen „Jingle Bells“. Qualitativ gab’s hier und da noch Reserven, freud- und lustbetont war’s dafür umso mehr!

Besser konnte man nicht in die Weihnachtszeit verabschiedet werden! Seid herzlich umarmt, alle, die ihr dafür verantwortlich wart!

Author: redakteur

Bundesweiter Vorlesetag 2017: Das BS-Kolleg machte mit!

veröffentlicht: 13.08.2018

Im Rahmen des Bundesweiten Vorlesetages, der am 17. November 2017 stattfand,  erfreuten sowohl zahlreiche Kollegiatinnen und Kollegiaten als auch Lehrerinnen und Lehrer ihr Publikum mit einer Vielfalt von Texten, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten. Insgesamt 27 Romanauszüge, Kurzgeschichten, Gedichte oder Sachtexte aus eigener oder fremder Feder trafen auf aufmerksame Zuhörer und brachten sie zum Nachdenken und Schmunzeln.

Die Vorleserinnen und Vorleser des Jahrganges 76 mit ihrer Lehrerin Tanja Fließ (l.) und ihrem Lehrer Urs Tegebauer (u.l.).

Auch der Jahrgang 77 präsentierte zahlreiche Lesetalente, die ihr Publikum zu begeistern verstanden.

Die größte Vielfalt an Texten bot der Jahrgang 78, der mit den meisten Vortragenden aufwarten konnte.

Dabei überzeugten die Rezitatorinnen und Rezitatoren nicht nur durch die gelungene Auswahl geeigneter Textstellen, sondern auch durch ihr unübersehbares Vortragstalent, wodurch alle drei Leserunden über jeweils 90 Minuten kurzweilig und sehr unterhaltsam waren.

Besonders zu beeindrucken wussten dabei diejenigen, die selbst verfasste Texte vortrugen: die Schulsekretärin Kirsten Neumann, die Kollegiatinnen Jenny Zimmermann und Samantha Witt sowie die Kollegiaten Pascal Schliephake und Daniel von Glasow.

Während das begeisterte Publikum die Vorlesenden mit viel Beifall belohnte, spendierte das Braunschweig-Kolleg Büchergutscheine, damit der „Lesevirus“ erhalten bleibt und weiter erfolgreich übertragen wird.

Author: redakteur

Horst Eckert stellte am 14. November 2017 seinen neuen Roman „Wolfsspinne“ im BS-Kolleg vor

veröffentlicht: 13.08.2018

Über das Lesen von Kriminalromanen sei Horst Eckert, ehemaliger Journalist und inzwischen preisgekrönter Autor aus Düsseldorf, zum Schreiben gekommen. Denn schon Friedrich Schiller habe gewusst: Wer etwas über die Psyche des Menschen erfahren möchte, müsse in die Gerichtsakten von Mördern, Vergewaltigern und Dieben schauen. Und so verwundert es nicht, dass Eckert schnell sein Metier gefunden hat: die Kriminalliteratur.

Der preisgekrönte Schriftsteller Horst Eckert während seiner Lesung in der Aula des BS-Kolleg, die das Publikum von Anfang an zu fesseln vermochte.

Der Komplexität der Hauptfiguren gelte dabei sein Hauptaugenmerk. Ein Kommissar dürfe demzufolge nicht nur ermitteln, sondern im Verlaufe der Untersuchungen müssten sich Bezüge zum Privatleben ergeben, Betroffenheit ausgelöst und die „eigenen Leichen im Keller“ hervorgeholt werden. Deshalb habe sich Horst Eckert bisher immer wieder neue Hauptfiguren gesucht, weil die alten beizeiten „auserzählt“ gewesen seien. Sein neuer, im August 2016 erschienener Roman „Wolfsspinne“ schickt allerdings bereits zum dritten Mal den Düsseldorfer Kommissar Vincent Veih auf die Reise. Und auch hier bleibt sich der Autor seinen eigenen Ansprüchen treu: Er wartet mit einem spannenden, sprachlich anspruchsvollen Krimi auf, der mit facettenreichen Figuren und einer komplexen Handlungsstruktur zu glänzen vermag. Gleichzeitig stößt Eckert mit der Wahl seines Themas in völlig neue Dimensionen vor, denn mit seiner Mischung aus Dichtung und Wahrheit irritiert er den Leser, lässt ihn, und das ist gut so, vor allem als Fragenden und Zweifelnden zurück.

Auf spannende Art und Weise geht Eckert in seinem Thriller „Wolfsspinne“ der Frage nach, wer tatsächlich am Tod der NSU-Täter verantwortlich gewesen sein und wie viel der Verfassungsschutz über deren Taten und Ende gewusst haben könnte.

„In Wolfsspinne“ ermittelt der Kommissar Vincent Veih zunächst in einem Mordfall, der ihn in das Drogenmilieu zu führen scheint. Als weitere Morde geschehen wird ein Zusammenhang zum Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) immer offensichtlicher und die Fragen immer drängender: Welchen Zusammenhang gibt es zwischen den Tätern, ihren Taten, ihrem angeblichen Selbstmord und dem Verfassungsschutz?

Horst Eckert geht mit diesem Thriller seinen eigenen Zweifeln nach und versucht Antworten auf viele Fragen zu finden, die bis heute noch nicht geklärt sind. Dabei versucht er die Leerstellen zu füllen mit einer eigenen, für ihn überzeugenderen Version als die bisher offiziellen Verlautbarungen. Denn selbst der  Untersuchungsausschuss des Landtags von Thüringen habe die These der Bundesanwaltschaft, wonach sich Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt selbst getötet hätten, in Zweifel gezogen, weil zahlreiche Indizien dagegen gesprochen und der Verfassungsschutz sofort alle Akten zu diesem Fall vernichtet hätten. Es geht in diesem Roman also nicht nur um Kriminelle und ihre Straftaten, sondern auch um eine ganz elementare, uralte Frage: Welcher unlauteren Mittel darf sich der Verfassungsschutz bedienen, um Unrecht zu bekämpfen? Bis wann heiligt der Zweck eigentlich die Mittel? Darf man ein Stück weit auf der Klaviatur der Verbrecher spielen, um sie am Ende in einem grandiosen Finale mit ihren eigenen Waffen zur Strecke zu bringen?

Ein hochbrisantes Buch, weil es mehr Fragen aufwirft als es Antworten gibt und den Leser zum Nachdenken zwingt über das, was gestern war, heute ist und morgen sein wird.

Author: redakteur

Bundesweiter Vorlesetag am 17. November 2017

veröffentlicht: 13.08.2018

DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn rufen dazu auf, sich am 17. November mit einer Vorleseaktion am 14. Bundesweiten Vorlesetag zu beteiligen – jeder kann mitmachen!
Deutschlands größtes Vorlesefest will ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Lesen setzen und Freude am Lesen wecken. So sollen langfristig Lesekompetenz gefördert und Bildungschancen eröffnet werden.

AM 17. NOVEMBER FINDEN IM KAMINZIMMER

in der 1.und 2. Stunde Lesungen des Jahrgangs 76,
in der 3.und 4. Stunde des Jahrgangs 78 und
in der 5.und 6. Stunde des Jahrgangs 77 statt.

Dazu bitten wir ALLE, die Lust haben einen Text oder Textauszug vorzulesen, sich zu beteiligen!

Der Text kann ein GEDICHT , eine GESCHICHTE , ein ROMANAUSZUG , ein SACHTEXT oder gar ein SELBSTVERFASSTER TEXT sein.
Der Vorleser sollte Lust haben, gerade diesen Text vorzulesen und meinen, dass es den Zuhörern Spaß macht diesem Text zuzuhören.
Die Vorlesezeit der Texte sollte ca. 5 MINUTEN betragen.
Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bis Dienstag, 14.11.2017, bei
Frau Niehoff oder Ihrer Deutschlehrerin / Ihrem Deutschlehrer.

Author: admin

Lesung am Kolleg: Horst Eckert liest am 14.11.2017 aus seinem aktuellen Roman „Wolfsspinne“

veröffentlicht: 13.08.2018

Liebe Kolleg-Gemeinschaft,

am 14.11. liest der Düsseldorfer Autor Horst Eckert aus seinem aktuellen Roman „Wolfsspinne“ in der Aula unseres Kollegs.

In dem Roman „Wolfsspinne“ geht es um den Düsseldorfer Hauptkommissar Vincent Veih, der den Mord an der Chefin eines Edelrestaurants aufklären soll, die Verbindungen zum organisierten Drogenmilieu gehabt hat. Ronny Vogt, der als V-Mann für den Thüringer Verfassungsschutz den ‚Nationalsozialistischen Untergrund‘ (NSU) ausspioniert hat, kommt hinzu; schnell wird deutlich, dass am Mord der Restaurantchefin auch Neonazis beteiligt gewesen sind. Ronny möchte sein Wissen um die Wahrheit allerdings für sich behalten. Und so bekommt Hauptkommissar Veihs Recherche eine ganz neue Richtung…

„Mit vielen Zwischentönen zeichnet Eckert das Bild einer Gesellschaft, die sich durch rechte Gewalt und Drogen selbst zu zerreiben droht. Diese Erosion betrifft nicht nur die Ränder, sie reicht bis in die Mitte, bis in den Polizeiapparat […], und damit wird die Behörde zum Spiegelbild der Gesellschaft, die zu schützen sie täglich antritt.“ (Monika Willer; Westfalenpost)

Mehr Informationen erhalten Sie hier: http://www.horsteckert.de/wolfsspinne1.html

Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr. Die Teilnahme ist für alle Kollegiaten verpflichtend. Bekannte, Freunde, Verwandte können gerne mitgebracht werden. Um die Veranstaltung zu finanzieren, müssen wir etwas Geld einsammeln:

3,- Euro für Kollegiaten; 5,- Euro für Nichtkollegiaten.

Der Betrag wird in den nächsten Tagen von Ihren Lehrkräften des Faches Mathematik entgegengenommen.

Freuen Sie sich mit uns auf den 14.11.!

Beste Grüße

Adrian Gunkel
(für das Kultur-Team des Kollegs)

Author: redakteur

Lesung am Kolleg: Hendrik Otremba las aus seinem Debütroman „Über uns der Schaum“

veröffentlicht: 13.08.2018

Am 06. September 2017 wurde in Kooperation mit dem Raabe-Haus der Kolleg-Gemeinschaft ein weiteres kulturelles Highlight angeboten: Im Rahmen der Reihe „Das erste Buch“ konnte zum zweiten Mal ein junger Autor als Gast begrüßt werden, der nicht nur vorlas und über seinen Schaffensprozess berichtete, sondern dazu noch von einem Musiker begleitet wurde.

Hendrik Otremba (l.) und Andreas Sprechtl (r.) während ihrer musikalisch untermalten Lesung

Schon mit den ersten Worten seines Debütromans „Über uns der Schaum“ gelang es Hendrik Otremba, Sänger der Postpunk-Band „Messer“,  seine Zuhörer in den Bann zu ziehen und für 60 Minuten in eine Welt zu entführen, in der zwei verlorene Menschen ums Überleben kämpfen. Mit Hilfe von berauschend düsteren Bildern wurde man dabei geradezu eingesogen in die Figur des drogenabhängigen Detektivs Joseph Weynberg, der den Auftrag bekommt, eine Frau zu beschatten, die seiner verstorbenen Liebe bis aufs Haar gleicht. Andreas Spechtl, Sänger und Gitarrist der Gruppe „Ja, Panik“, begleitete den Lesevortrag Otrembas musikalisch und intensivierte dadurch die Atmosphäre, so dass man als Zuhörer Gefahr lief, mit der Hauptfigur zu verschmelzen und mit auf eine exzessive Reise genommen zu werden, die von Leidenschaft und Tod geprägt ist und kaum Luft zum Atem lässt.

Für Entspannung sorgte erst der Applaus am Ende der Lesung und die wirklich anregende und vor allem sehr humorvolle Art und Weise, mit der die Künstler auf die zahlreichen Fragen des Publikums zu reagieren wussten und mit der sie vor allem dem Publikum Mut darauf machten, sich zukünftig selbst einem kreativen Schaffensprozess zu stellen.

 

Mit viel Humor und großer Offenheit gaben beide Künstler Auskunft über ihren künstlerischen Schaffensprozess.

 

Author: redakteur